In der Schweiz in aller Lungen, hier in aller Munde.

 

10.10.2017

 

 

Holland machts schon ewig, in der Schweiz darf man es mittlerweile ebenfalls rauchen, hier beschränkt es sich noch aufs Essen.

Hanf, überall liest man momentan von dem neuen SUPERFOOD.

In den sozialen Medien, in Magazinen, in Blogbeiträgen. Ich bin eher immer etwas skeptisch und springe nicht sofort auf jeden neuen Ernährungshype auf. Hinterfrage lieber vorher, bevor ich mich über etwas, im ersten Blick sich wirklich gut klingendes äußere, oder es auch selbst konsumiere. Das damalige Superfood CHIASAMEN habe ich sogar erfolgreich ignorieren können und nur probiert, weil ich eine Packung geschenkt bekommen habe. Sicherlich haben Chiasamen eine bemerkenswerte Liste an tollen Inhaltsstoffen. Wenn man aber etwas recherchiert und sich damit beschäftigt, wird man schnell finden, dass Leinsamen fast die gleichen Werte aufweisen und wesentlich günstiger sind, da die Werbeindustrie den Leinsamen nicht den Stempel SUPERFOOD aufgedrückt hat. Was mich an Chiasamen so stört ist der Anbau weit entfernt in Südamerika.

 

Aber heute schauen wir uns mal den Hanf etwas genauer an.

Wie kam ich eigentlich dazu etwas über Hanf zu schreiben?

Über Instagram wurde ein neues Unternehmen auf mich Aufmerksam und bot mir ihre Hanfprodukte zum testen an. Zugegebenermaßen habe ich mich nie schwer mit dem Thema Hanf beschäftigt und habe mich erst aufgrund des Angebotes ins Internet aufgemacht und Dr.Google nach Hanf ausgefragt.

Oha, über 6,5 Millionen Ergebnisse. Was liest man so in den Überschriften? Fast überall erscheint „WUNDERPFLANZE“ und auch der Vergleich mit Cannabis. Natürlich sind die Pflanzen vom Aussehen her gleich, man kann sie aber dennoch nicht miteinander vergleichen. Du kannst ja auch nicht alle Pilze über einen Kamm scheren, manche von ihnen schmecken hervorragend und wiederum andere Pilze schmecken nur einmal, weil du danach nämlich tot bist. Es gibt nun mal den Hanf mit THC, den den man in Holland und neuerdings in der Schweiz so mag und andererseits den Nutzhanf. Aus dem Nutzhanf macht man schon ewig Seile und Textilien. Van Gogh malte darauf, die Segel der Schiffe waren damals aus Hanf und auch die erste Jeans von Levis. Seit diesem Jahr hört man auch immer mehr vom SUPERFOOD Hanf.

Na gut, die neue Wunderpflanze, aber was ist denn so drin? Bei der Recherche stolperte ich auch über einen Beitrag bei „Zentrum der Gesundheit“. Den Beitrag verlinke ich dir mal hier. Proteinreich, Vitamin-B strotzend und ein optimales Fettsäurenverhältniss. „Hanf enthält als einzige Pflanze das optimale Omega-Fettsäuren-Verhältnis von 3,75:1 (Omega-6 zu Omega-3) und ist daher ein hervorragender Bestandteil einer entzündungshemmenden Ernährungsweise“ (Zitat aus diesem Beitrag). Egal wo man darüber liest, sie sind sich alle einig: Hanf hat hervorragende Inhaltsstoffe. Aufgrund der durchweg positiven Bestätigungen, dass Hanf wirklich ein Superfood ist, und dem Anbaugebiet: Deutschland, womit das Unternehmen wirbt, testete ich dann die Produkte: Hanfprotein, geröstete Hanfsamen und Hanftee mit Zitronengras.

Die Testphase konnte also beginnen.

 

1) Hanfprotein:

Gerade ich als Kraftsportler bin immer froh eine neue gesunde Eiweißquelle zu finden, da es oftmals schwer ist auf natürliche Weise den Bedarf zu decken, wenn man nicht immer wieder zu tierischen Eiweiß greifen will. Hanfprotein ist zudem glutenfrei, was ebenfalls für das Protein spricht.

 

Die Testphase:

Test 1: Das Hanfprotein als Shake, angemischt mit Wasser. PFUI! Nicht zu geniessen. Test 2 dann mit Milch. Ergebnis, siehe Test 1. Hmm also gut. Anschließend habe ich ein Smoothie damit gemacht. Aha, es geht doch. Darin kann man es wirklich gut trinken. Der Geschmack ist etwas nussig und riecht leicht nach Wiese. Durchaus lecker.

Test 3: Der nächste Versuch waren dann Pancakes, zubereitet aus Bananen, Ei und eben diesem Hanfprotein. Ebenfalls: das schmeckte lecker, sieht zugegebenermaßen etwas ungewohnt aus, aber es schmeckt und darauf kommt es an. Ich kam dann zu dem Ergebnis, dass das Hanfprotein eher als Hanfmehl zu sehen ist und man das herkömmliche Mehl zu einem Teil durch Hanfmehl ersetzen kann, dann ist Geschmack und Konsistenz am besten. Super, ein neues Mehl mit tollen Inhaltsstoffen für mich entdeckt, klasse!

Beim durchstöbern nach Hanfprodukten bei Amazon fiel mir schnell auf, dass andere Anbieter Hanfmehl mit satten 50% Proteingehalt anbieten und meines hier „nur“ 30% hat. Ich konnte mir den Unterschied nicht erklären und deswegen fragte ich bei dem Unternehmen nach. Die Antwort kam prompt und mir wurde erklärte, dass es sich bei diesem Hanfprotein um den kompletten Hanfsamen handelt, der zunächst entölt und dann geröstet wird. Die Schale wird mitzermahlen und abgepackt wird. So weist das Hanfprotein viele Vitamine und Aminosäuren auf. Bei dem Hanfprotein mit 50% Proteingehalt handelt es sich um aufgereinigtes Hanfprotein, wo die Schalen eben nicht mehr drin sind. Da es für mich eher ein Mehl ist, kam mir dann der Vergleich zwischen einfachem Mehl und Vollkornmehl nahe. Genauso ist es eben auch bei dem Hanfprotein des Unternehmens. Ein Vollkornhanfmehl also, noch besser! Mehr Ballaststoffe, cool.

 

2) geröstete Hanfsamen:

Als nächstes testete ich die gerösteten Hanfsamen. Ich streute sie auf das morgendliche Müsli, aß sie als Zwischensnack oder im Salat. Super lecker mit ebenfalls hervorragenden Werten. Sie bieten ein leichtes Röstaroma, meine Frau erinnert es an Pistazien, mich erinnert es eher an geröstete Nüsse.

 

3) Hanftee mit Zitronengras:

Ausserdem gab es noch einen Hanftee mit Zitronengras. Normalerweise bin ich eher so ein „frische Minze Trinker“. Fenchel oder Kamille darf es auch mal sein. Bloß nicht diese künstlichen „Ich-klinge-so-modern-Tee´s“ die vollgepumpt sind mit künstlichen Aromen und wenig „Echtes“ enthalten. Ich bleibe auch hier gern natürlich. Und genau das ist der Hanftee, eben natürlich. Zudem kommt er aus Deutschland. Genial.

Der Tee schmeckt mir sehr gut, er soll, dank der Inhaltsstoffe beruhigend und gegen Kopfschmerzen wirken. Zugegebenermassen habe ich nichts von all dem und konnte somit keine Wirkung feststellen. Aber ich trinke abends gerne mal auf der Couch eine schöne Kanne Tee und dafür nehme ich ihn sehr gerne.

 

Mein Fazit:

Ich werde jetzt nicht alles durch Hanf austauschen, da ich mich eh schon gesund und ausgewogen ernähre, aber um die Vielfalt zu erhöhen und mal wieder etwas neues in meinen Speiseplan mit einzubauen werde ich jetzt schon mal zu Hanfprodukten aus Deutschland greifen. Es ist glutenfrei, eiweißreich und liefert sehr gesunde Fette.

 

Hanf ein wahrliches SUPERFOOD aus deiner Nähe.

 

Über das Unternehmen:

Das neue Unternehmen (ja StartUp heißt das heute) kommt aus Berlin und wurde 2016 gegründet. Es bezieht seine Rohstoffe prinzipiell aus Deutschland und ist momentan primär auf Amazon zu finden . Es nennt sich „Hanfoo“. Es kam im Laufe der Recherche ein sehr netter Kontakt zustande und ich kann euch deswegen auch einen Rabattcode anbieten, der mir freundlicherweise von Hanfoo, bereit gestellt wurde. Damit habt ihr die Möglichkeit 10 Prozent Rabatt auf die Produkte im AmazonShop von Hanfoo zu bekommen. Hier kommt ihr zum Hanfprotein von Hanfoo. Die Hanfsamen findest du hier und den Tee gibt’s hier.

 

Exklusiv für euch gibt es den Rabattcode: CodeTito. Damit bekommt ihr 10% Rabatt.

 

Ich bin gespannt was ihr zu den Hanfprodukten sagt und würde mich über ein Feedback sehr freuen. Die Bilder hat mir das Unternehmen freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Ich bedanke mich bei Ilja von Hanfoo für den netten Kontakt und die leckeren Produkte zum testen.

 

Beste Grüße,

eurer Hanfsamen knabbernder Olli von Körperkult

 

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